CCleaner - Alles sauber?

Paul Saary am 21.01.2012

Immer mal wieder möchte man seinen PC aufräumen. Doch man weiß nicht immer, was man nun genau löschen darf und was man überhaupt tun muss.

Für diese Situation bietet CCleaner einen guten Einstieg.

CCleaner (www.piriform.com/ccleaner) von Piriform ist in de Basisversion kostenlos (Freeware) und relativ schnell gedownloadet, da sehr klein.

Nach der Installation bietet der CCleaner ein sehr aufgeräumtes und einfaches Interface (GUI). Möchte man nun den Hausputz beginnen, startet man am besten mit der ersten Option: Dem Cleaner.

Cleaner

Der Cleaner analysiert verschiedene Dateien (unter anderem verschiedene Browsercaches und Windowssystemdateien) auf ihre Größe und Löschbarkeit. Nach der Analyse zeigt der CCleaner eine Liste der Dateien an, die er empfehlen würde zu löschen. Vor der Analyse sollte man auswählen, welche Dateien man unbedingt behalten möchte (Browser-Passwörter!).

Primiform-Cleaner

Macht man diese Prozedur zum ersten Mal, kann einem der CCleaner auch schon mal mehr als 2 GB Speicher frei räumen. Sehr praktisch.

Registry säubern

Primiform-Cleaner

Als zweiten Schritt sollte man die Registry von Windows mal auf Fehler untersuchen lassen. Dazu links auf „Registry“ klicken und dann unten auf „Nach Fehlern suchen“. Nach der Prozedur die „Fehler beheben“ (Rechts unten) und auf die Frage „Die Registry sichern?“ mit ja antworten, damit bei Fehlern die ursprüngliche Form wieder hergestellt werden kann.

Unerwünschte Software deinstallieren

Wer jetzt noch Zeit und Lust hat kann direkt bei „Extras“ weitermachen. Dort bietet CCleaner an ungenutzte Programme zu deinstallieren, was man auf jeden Fall tun sollte (Wenn man viele Programme deinstalliert, sollte man danach nochmal die Registry säubern).

Danach kann man auch noch unerwünschte Programme aus dem Autostart entfernen (erhöht die Geschwindigkeit des Computers).

Der Festplatten-Wiper

Toll finde ich das Toll „Festplatten Wiper“, dases einem ermöglicht Festplatten und USB-Sticks sicher zu löschen. Da beim normalen löschen die Dateien nur aus dem „Inhaltsverzeichnis“ entfernt werden, lassen sie sich sehr leicht wieder herstellen (Zum Beispiel mit Recuva). Möchte man nicht, dass sie wieder hergestellt werden können, muss man den ganzen Speicher mit anderen Daten überschreiben. CCleaner bietet dazu eine Vielzahl von Optionen. Ganz nach Bedarf (sogar bis zum FBI-Bedarf).

Viel Spaß beim Aufräumen

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