Heute spricht jeder über „die Cloud“. Um Die für sich selber nutzen zu können muss man sich einen der vielen Anbieter aussuchen.
Ein Wechsel gestaltet sich später schwierig. Auch sollte man wissen, dass das FBI immer mal reinschauen könnte (wird es vermutlich nicht, aber trotzdem). Prominente Anbieter sind: Dropbox, Apple (ICloud), Google und Microsoft (Skydrive).
Hier beschäftigen wir uns mit Dropbox. Um Dropbox aufsetzen zu können muss man sich erst mal registrieren. Wenn man das per Einladung macht, erhält man direkt extra Speicherplatz zu den Standartmäßigen 2 Gb. (Mein Einladungslink ist http://db.tt/aJPOOp7).

Nach der Registrierung lädt man sich für seine Plattform/Plattformen die Software von der Webseite www.dropbox.com herunter. Einfach installieren und es erscheint ein Icon unten rechts (bei Windows, bei Mac, IPhone, Blackberry und Android ist das verschieden).
Dropbox kann man nun auf jedem Gerät installieren und einfach immer mit den gleichen Nutzerdaten anmelden und schon bleiben alle Daten immer schön synchronisiert.
Warum Dropbox so praktisch ist erkennt man sofort, wenn man mal die neuesten Urlaubsfotos an einen Kollegen oder Freunde schicken möchte, aber nicht will, dass jeder da reinschauen kann. Dazu einfach die Bilder in ein Zip-Archiv verpacken (nach Situation auch mit Passwort versehen) und in den Ordner „Public“ von Dropbox legen.
Kurz hochladen lassen, und dann über „Rechtsklick-Dropbox-Oeftl. Link kopieren“ den Zugangslink kopieren und per Email an den Empfänger schicken. Dieser lädt dann den Inhalt herunter (Auch wenn er kein Dropbox hat) und kann sich die Inhalte ansehen.
Wenn der Kollege aber Dropbox hat und man möchte öfters Inhalte teilen, dann bieten Dropbox dafür eine super Funktion an. Dafür loggen wir uns im Browser in unser Dropbox-Konto ein und „Teilen“ einen Ordner mit einem Kollegen (dafür muss man seine Emailadresse kennen). Nimmt dieser die Einladung an, habt ihr beide nun die gleichen Rechte an diesem speziellen Ordner (der Rest des Kontos bleibt Privat) und könnt darüber Inhalte austauschen.
Natürlich ist es auch möglich Software auf der Cloud zu installieren. Vorraussetzung hierbei ist, dass die Software protable ist (z.B. von http://portableapps.com/) und, dass sie auf dem synchronisierten Betriebsystem funktioniert. So wird es schwierig sein, eine Software in Dropbox zu hosten und dann sowohl auf dem Iphone als auch auf deinem Windows-PC zu nutzen.
Möglich wäre dies jedoch, wenn es eine Java-Application ist. Diese könnte auf einem PC, genauso laufen, wie auf einem Android-device. Dies ist natürlich aber nicht immer der Fall. Sollte man also eine Software auf zwei verschiedenen Sytemen nutzen wollen, sollte man sich am besten die entsprechende Software für das jeweilige Gerät installieren und dann nur die Arbeitsdaten synchronisieren. Dies spart auch Speicherplatz in der Cloud.
Wer wert auf Sicherheit legt, sollte sich SpiderOak ansehen. Im Gegensatz zu Dropbox hat hier der Betreiber, nach eigener Aussage, keinen Zugriff auf die Daten, da sie nur verschlüsselt gespeichert werden. Dies ist bei DropBox zwar auch der Fall, jedoch hat Dropbox den Schlüssel für die Daten und könnte sich (dem FBI oder ein Hacker könnte sich selbst) so jederzeit Zugang zu den Daten verschaffen.
Weitere Fragen und Hinweise gerne als Email an mich.